Californien Rundtour

Unsere Tour von San Francisco bis Las Vegas über Los Angelos haben wir im September 2017 angetreten.

Es waren super viele Eindrück und wir haben in den 10 Tagen sehr viel gesehen. Californien to-go aber schön!

Die erste Überraschung gab es schon beim Umsteigen in Texas. IM Flughafen in Houston ein HardRock Cafe, das erste Hard Rock Cafe in einem Flughafen. Natürlich mussten wir dort wenigstens etwas frühstücken, auch wenn wir satt waren. Und shoppen, ganz wichtig.

Spät am Nachmittag in San Francisco angekommen haben wir uns ein UBER bestellt und sind dann zum Hotel gefahren worden. Das war die preiswerteste Möglichkeit um vom Flughafen zum Hotel zu kommen. Aber auch ein Erlebnis. Unser Hotel war in der Marina, also ganz nahe an der Bucht von San Francisco. Wir konnten vieles im Hafen zu Fuß erreichen. Und natürlich auch hier ein HardRock Cafe. Ist doch klar! Mit Cocktail versteht sich. Der Blaue Cocktail im Bild ist ein „Shark“, da schwamm dann ein blauer Gummifisch drin. Aber lecker!

Nachdem wir gemütlich alles erkundet haben was für den ersten NAchmittag möglich war sind wir amAbend zur berühmten Lombard Street gegangen. Diese Strasse ist sehr steil und führt in Serpentinen abwärts. Es ist eine Einbahnstrasse, mehr als ein Auto und ein paar Fußgänger passen nicht nebeneinander. Hier wohnen tatsächlich Leute und jede/r darf hier auch gerne darauf Rücksicht nehmen. Die Aufnahmen bei Nacht mit dem Handy sind nicht so schön, später folgen noch Aufnahmen mit der Kamera.

Am nächsten Morgen (Tag 2 unserer Reise) gehen wir zu unserer gebuchten Hop-on-Hop-off Tour. Dabei kommen wir auch an anderen Fahrgelegenheiten vorbei wie z.B. dem Cable Car, der Strassenbahn und einigen anderen ursprünglichen Gefährten.

Nach der Bustour dann zum Ghirardelli, der ersten Schokoladenfabrik in San Francisco. Hier gibt es auch lecker Eis, für $12,50. Wir teilen es uns, das hilft nicht nur dem Geldbeutel sondern auch der Hüfte.

Trader Joes ist auch hier zu finden, auch in Walking Distance. Damit ist das Abendessen gesichert mit Mozzarella, Tomaten und Sweet Potatoe Chips. Dazu Bier und Wein. So muss das sein!

Alcatraz steht für den Nachmittag von Tag 2 in Frisco auf dem Zettel. Wer noch nicht von dieser berühmten Gefängnisinsel gehört / gelesen hat bitte alle erforderlichen Infos im Internet finden. Wir haben schöne Fotos gemacht, sind auf der gesamten Insel spazieren gegangen bis uns die Fähre dann wieder zurück gebracht hat. Um hier überhaupt sein zu dürfen musste man im voraus buchen und mit einem Identitätsnachweis beim Schiffsanleger zur vereinbarten Zeit auftauchen.

Am nächsten Tag sind wir mit dem Cable Car nach San Francisco Downtown gefahren. Das ist sozusagen die gesamte Strecke die das Cable Car zurücklegt. Unser Glück war dass wir in der Marina unser Hotel hatten und morgens das Cable Car zur ersten Fahrt praktisch leer losfuhr. Keine Warteschlagen. Als wir Downtown angekommen sind sah die Sache schon anders aus. Dort hatten sich bereits einige Menschen eingefunden die nun in die entgegengesetze Richtung unterwegs sein wollten. Dazu musste das Cable Car „umgedreht“ werden.

In der city angekommen sind wir erst einmal zu einem Frühstücksrestaurant gelaufen. Bei der Bustour wurden wir darauf hingewiesen dass es einen Bereich in San Francisco, den sogenannten Tenderloin, gibt, den man besser nicht besucht. Nachdem wir unser Frühstück zu uns genommen hatten wurden wir nochmals gewarnt. Wären wir rechts aus dem Restaurant gegangen wären wir in dem Bereich gelandet. So sind wir dank der Warnung links gelaufen und haben uns auf den Weg gemacht um nach Chinatown zu kommen.

Chinatown ist großartig. Sauber, ordentlich und wir haben die Zeit hier sehr genossen. Ganz besonders die Tee-Zeremonie mit dem Grüntee, wo wir auch was mitgenommen haben, sowie das Floating Sushi. Ich habe es geschafft und tatsächlich mit Stäbchen gegessen. Und es war sooooooo lecker! nach Chinatown sind wir weiter und haben uns ein Eis gegönnt sowie einen Anstieg zum Coit Tower von dem aus man ganz San Francisco überblicken kann.

Bis auf die Fahrt mit dem Cable Car sind wir gelaufen, am Ende hatten wir 24900 Schritte 73 (!) Etagen auf unserem Fitbit zu verzeichnen. Sportlich, gelle ?

Tag 3: Für diesen Tag standen zwei größere Veranstaltungen auf dem Zettel: Erst mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge, dazu hatten wir uns extra ein E-Bike angemietet. und das Mietauto abholen dass versehentlich für diesen Tag gebucht war (wie sich im Nachgang herausstellte genau richtig und gut). Doch zuerst sind wir morgens zur Fahrrad Vermietung, haben das Bike abgeholt, dann zum Hotelzimmer gebracht und dort versteckt. Dann mit der Strassenbahn in die Innenstadt, noch kurz Pause beim Starbucks wo uns ein älterer Herr nochmals eindringlich dazu geraten hat die Moir Woods anzuschauen. Okay, dann schmeissen wir mal die Pläne für heute ein wenig über den Haufen….kein Problem, wir haben ja Urlaub. Die Autovermietung war sehr überlastet und es hat doch tatsächlich an die 2 Stunden gedauert bis wir das Auto hatten. Schnell das Auto parken beim Hotel und dann ab mit dem Rad über die Golden Gate Bridge. Wenn uns klar gewesen wäre dass die Fußgänger sich nicht an die Regeln halten….wir wären wohl eher gelaufen. Es ging relativ langsam voran. Auf der anderen Seite den Ausblick genossen, Fotos gemacht und dann das Fahrrad wieder zurück zur Vermietung gebracht. Warum ein E-Bike so unbequem sein muss ist mir nicht klar. Danach sind wir mit dem Auto wieder über die Golden Gate Bridge gefahren und haben uns die Moir Woods angeschaut. Ein prächtiger Wald mit den ältesten Bäumen. Ruhig und imposant.

Am 4. Morgen auschecken und weiter zum Yosemite Park und abends nach Fresno. Der Yosemite Park ist wunderschön und wenn man nicht an den Touristenpunkten anhält kann man die Schönheit der Natur genießen.

Am Samstag sind wir dann von Fresno weiter nach Los Angelos. Unser Hotel war passendenderweise genau am Walk of Fame (dabei hatte ich nur nach der günstigsten Unterkunft gesucht) Das Hotel war wunderschön und gegenüber vom Hard Rock Cafe sowie dem Einkaufszentrum von dem aus man das Hollywood Schild fotografieren kann. Wir haben dies jedoch erst sehr spät gemerkt denn wir haben es auf einem anderen Weg versucht zu fotografieren. Dabei sind wir die Gegend mit den Villen abgefahren. Serpentinen, Einbahnstrassen und imposante Bauten.

Sonntag haben wir einen Ausflug nach San Diego gemacht. Hier haben wir die Insel besucht wo der erste Eroberer das Festland von der Westseite betreten hat. Die Spanier sind hier sehr stark vertreten. Wir haben uns natürlich diesen Ort genauer angeschaut und sind zudem noch öfter an der Pazifikküste gewesen, der Strand ist einfach schön!

Abends zurück in Los Angelos sind wir noch über den Walk of Fame gegangen. Ich muss sagen ich bin sehr enttäuscht gewesen. Ein Block ist super gut gepflegt, im Rest fühlte ich mich nicht sehr sicher und es war dreckig und verlassen. Dafür hatten die Obdachlosen hier Einzug gehalten. Später hat man mir erzählt dass California eine sehr hohe Obdachlosenrate hat.

Am nächsten Morgen (Tag 8) sind wir mit dem Auto nach Las Vegas gefahren. Unterwegs während einer Pause haben wir gesehen dass die Flaggen auf Halbmast waren. Am Tag zuvor war in Las Vegas ein Amokschütze tätig. Nicht weit von dem Hotel wo wir übernachten wollten. Das war ein Schock. Wir haben dann versucht ob noch Blutspenden benötigt werden, dankenswerterweise gab es soviele Freiwillige Helfer dass ein Blutspenden unsererseits nicht nötig war. Die Stimmung in Las Vegas war ziemlich getrübt, Shows abgesagt und auch allgemein sehr bedrückt. Auch wenn hier immer noch viele Touristen unterwegs waren. Wir waren dieses Mal jedoch vor allem wegen dem Grand Canyon Flug hier den wir unbedingt nachholen wollten.

Tag 9: Grand Canyon Helikopter Flug, dieses Mal hat es super geklappt. Keine Wolken die gestört haben. So ein Helikopter ist ziemlich eng, wir sassen mit 4 Personen auf der Rückbank, weitere 2 sassen vorne mit dem Piloten. Der Pilot hat uns sehr viel erklärt, das war klasse. Schade dass es so schnell vorbei war! Den Nachmittag haben wir dazu genutzt diese Seite vom Strip genauer anzuschauen, uns auszuruhen und zu packen.

Am 10. Tag sind wir dann zurück nach Richmond geflogen. Die Massage am Donnerstag war dann auch dringend nötig um die malträtierten Muskeln zu lockern.

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