Washington Mai 2016

Wir waren am letzten Wochenende (also vom 20.-22. Mai 2016) in Washington.

Diesmal stand auf dem Plan ein Ritual am Washington Monument zu machen, die letzten Elemente vom National American History Museum anzuschauen und das US Capitol wenigstens von innen zu sehen.

Auf dem Hinweg noch schnell bei IKEA vorbei, liegt ja auf dem Weg J

Freitag sind wir im Hotel angekommen (gebucht über Miles & More und gleich ein paar Prämienmeilen eingelöst, somit war die Hotelrate auch deutlich günstiger). Nur das Finden eines Hotels mit der entsprechend richtigen Zufahrt hat sich wie so oft in Washington als etwas kompliziert herausgestellt. Nur weil das Navi weiß wo das Hotel ist heißt es nicht, dass wir dort auch abbiegen dürfen. Wir haben es jedoch geschafft und sind dann in einem schönen Zimmer im 6. Stock gelandet. Für den Fahrstuhl brauchte man dieses Mal eine Key Karte (die Zimmerkarte), da es einige Ausgänge für den Servicebetrieb gibt, die wir als Hotelgäste natürlich nicht benutzen sollten. Das ist clever gelöst. Das Hotel ist in der Nähe der Union Station und ein Metro Eingang ist sozusagen direkt neben dem Hotel.

Nachdem wir alles verstaut haben was man so für 2 Nächte braucht haben wir uns ein Restaurant ausgesucht. Ursprünglich sollte es das Bonefish sein, das jedoch wenig gute Kritiken hatte und wir hätten wieder mit dem Auto fahren müssen. Washington ist jedoch um die Rush hour dicht wie in Hamburg. Es wurde dann das Irish Channel, ungefähr 25 Minuten Fußweg entfernt. Das war der sportliche Part für Freitag und tat gut nach der langen Autofahrt. Angekommen im Irish Channel waren wir jedoch schnell zurück auf dem Boden der Tatsachen. Die Bedienung hatte diesen Tag keine Lust, der Radio stream war permanent unterbrochen und das Essen nicht wirklich lecker. Für den Preis sollte man was Besseres bekommen.

Frust Abbau durch den Rückweg zum Hotel zu Fuß versteht sich J

Samstag dann frühes Aufstehen (um 7 Uhr) um relativ früh im Capitol zu sein, schließlich wollen wir noch zum Museum. Welche Überraschung: Lt. Internet war keine geführte Tour mehr zu buchen und es gibt offiziell nur wenige Karten für einen Zugang zu einer Tour. Für eine kleine Tour war jedoch sehr viel möglich und wir hatten eine wunderbar geführte Tour durch das US Capitol mit vielen Informationen die unser Wissen erweitert haben. Im Capitol sind z.B. viele Statuen von Persönlichkeiten die die US Geschichte maßgeblich mit beeinflusst haben. Mittlerweile sind es jedoch so viele und auch schwere Statuen dass sie im gesamten Capitol verteilt wurden.

Die Entstehung des Capitols wurde uns ebenfalls nahegebracht und durch verschiedene Modelle dargestellt. Da wir uns nicht alles merken konnten haben wir uns ein kleines Büchlein im Souvenirshop erworben wo die wichtigsten Dinge niedergeschrieben sind. Und natürlich gab es noch einen Weihnachtsanhänger als Erinnerung (Kaffeetassen haben wir mittlerweile genug)

Nach dem Capitol dann zum Museum und dort noch einige Stunden zugebracht. Dort ist z.B. eine Abteilung den Erfindern gewidmet die seit der Entstehung der USA maßgeblichen Einfluss hatten. Und Thomas Edison hat ebenfalls eine eigene Abteilung. Dieses Mal konnten wir auch die Ausstellung für die US Flagge anschauen, in diesem Museum ist die erste originale Flagge sicher ausgestellt. Alles abgedunkelt und Fotos nicht erlaubt. Kurzum auch in diesem Museum war wieder einiges zu lernen. Wir haben es geschafft, alles zu sehen was wir bisher nicht sehen konnten.

Abendessen dann im Hardrock Cafe, eine Tradition die sich mittlerweile bei uns eingebürgert hat. Schade dass der Rock Shop derzeit keine schönen T-Shirts hat, sonst hätten wir uns sicher noch eines gegönnt.

Leider war das gesamte Wochenende Regen bzw. Nieselwetter. Ein Ritual am Washington Monument haben wir nicht gemacht. Stattdessen sind wir nach Hause gefahren und haben in Richmond noch einen Shoppingtag sowie „wichtige Dinge die erledigt werden sollten“-Tag eingelegt.

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