Unterwegs

Wir sind dank diverser Institute wie z. B. das www.ifim.de und den Englischunterricht von www.languages-marketing.de gut vorbereitet worden. Aber auch die Einstellung nicht zu viel von mir selbst und meiner Umgebung zu erwarten, Informationen einholen u.v.m. hat bisher keinen Schock ausgelöst. Beim Einkaufen finden wir uns ganz gut zurecht, die Sprache ist manches Mal eine Herausforderung – doch die Amerikaner sind in der Regel sehr freundlich und hilfsbereit und es wird jeden Tag besser.

 

Sogar einen Recycling-Container für die großen Gallonenbehälter und Papiermüll haben wir gefunden. Natürlich ist es hier nicht so wie in Deutschland – aber ich bin nun hier gelandet (was sicher mehr als nur einen guten Grund hat) und bin glücklich, meine Dosen und Plastikbehälter auch einigermaßen sinnvoll entsorgen zu können. Über das System was dahinter steht werde ich mich später intensiver informieren.

 

Im Apartment werden wir mit der harten Realität konfrontiert: Ein Haus wie wir es haben, mit Herzblut aufgebaut, mit Liebe gepflegt wird selten gezeigt (Ja, eines habe ich schon gesehen und es war sehr schön – nur leider waren die Decken zu niedrig) In einem Apartment, wo die Leute nur vorübergehend wohnen fehlt diese Liebe sehr stark. Hier sind schlecht isolierte Fenster (ich habe in den Häusern weitaus bessere gesehen), das Wasser läuft demzufolge an kalten Tagen die Wände runter (hübsche Streifen inclusive) und der Teppich saugt das Wasser dann auf. Den Rest überlasse ich Eurer Phantasie. Wir hatten das Spezialvergnügen eines Spülmaschinen-Schadens, das Wasser lief unter die Schränke und den Herd. Der Schaden an der Maschine wurde relativ schnell behoben, jedoch die Schränke und unter dem Herd nicht getrocknet. Auch hier überlasse ich Euch Eurer Phantasie.

Ich glaube diese Handlungsweise und Zustände eines Apartment sind nur dann der Fall, wenn die Bewohner im Wochen- oder Monatstakt wechseln.

 

Fehlende Liebe in einem Haus (immerhin gibt es ja einen dazugehörigen Besitzer) zeigt sich dann in welligen oder dreckigen Teppichen, dreckigen Küchenmöbeln u.v.m. Doch wer sagt, dass es das nur hier gibt – ich bin überzeugt davon, das gibt es weltweit in unterschiedlichsten Ausführungen.

 

Der derzeitige Stand der Dinge ist, dass wir erst zum April unsere Klamotten und Wohnungsgegenstände wieder in unseren Besitz übernehmen können – vorher wird leider nichts an Häusern frei sein.

Wir werden uns also hier in unserem Alltag einrichten, versuchen jeden Tag mobiler zu werden (was ohne diverse Formulare eine Herausforderung ist – davon in einem anderen Beitrag mehr) und schon einige Vorbereitungen treffen wie z.B. die Homepage mit einem englischsprachigen Teil zu versehen.

Mittlerweile habe ich mir noch ein paar Pastellkreiden gekauft, das ist eine Technik die ich bisher noch nicht ausprobiert habe – nun kann ich die Gelegenheit nutzen und viel, viel malen ohne dass es Platz wegnimmt.

 

Die Buchhaltung ist eine der täglichen Herausforderungen denen wir uns hier ebenfalls stellen dürfen – Checks, credit card müssen organisiert werden und dann sinnvoll genutzt werden um einen zukünftigen vernünftigen Credit Score aufzubauen. Dazu bedarf es einigen Hintergrundwissens das von vielen Personen unterschiedlichst vermittelt wird. Gleichzeitig jonglieren wir noch mit den Umrechnungskursen – insgesamt eine interessante Erfahrung.

 

Kontakt zur Außenwelt wird ebenfalls aufgenommen – will mich ja sprachlich auch weiterentwickeln. Gespräche mit Bankangestellten, Behörden und Versicherungen gehören dazu. Beim Einkauf der Versuch eines kurzen und höflichen Smalltalks oder bei der Hausbesichtigung mit dem Landlord ins Gespräch kommen. Habe mich außerdem bei den Meetups hier in Richmond angemeldet und treffe morgen das erste Mal beim Frühstück ein paar Frauen. Über das Internet habe ich mir hier vor Ort eine Partylite Beraterin gesucht, auch Tupper und Scrappen habe ich bereits gesucht und warte nun auf die Antworten.

 

Demnächst werde ich dann einige Termine für Fernbehandlungen und Einweihungen anbieten. Die sind sprachlich dann ohne Hürden machbar – grins.

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