Scrapbook Retreat (s)

Auch in diesem Jahr habe ich mich wieder intensiv mit dem Hobby Scrappen beschäftigt. Denn ich wollte unbedingt das Fotoalbum für unsere Tochter fertig haben, da war ich schon seit 9 Jahren im Rückstand.

Es gibt die Möglichkeit des digitalen Scrapbookings, das bedeutet alle digitalen Bilder mit einer Software zu nutzen um die Seiten zu gestalten (Ich erspare Euch hier die näheren Ausführungen). Aber es war für unsere Tochter ein leichtes dieses mit mir zu machen als sie hier war.

Natürlich haben wir auch schon in Vorbereitung auf die Weihnachtszeit gebastelt. Im Akkord im Juli bei „Workshop Christmas in July“ schon 20 Karten für die Wohngruppe gebastelt und diverse Geschenkanhänger für die Geschenke die wir Weihnachten verteilen möchten. Der Vorrat reicht auch für nächstes Jahr. Plus einige Anhänger für die Halloween Treats die wieder von mir in kleinen Tütchen verpackt wurden und mit einem Anhänger versehen. Ich hatte 80 Anhänger und 100 Tüten. Jedoch nur 30 Besucher, wie schade. Dafür durften die Kollegen in der Firma von den Treats profitieren.

Im August haben wir einen 2,5 Tage Termin zum Scrappen besucht und so viel im digitalen Bereich vorbereitet dass ich tatsächlich bis zum Jahr 2015 alles fertig gestellt bekommen habe und die Fotos in Deutschland für das Album bestellen konnte.

Während der Scrapretreats in Raleigh im Februar sowie einigen Terminen mit meinen Mädels in Chester während des Jahres und natürlich des großen Retreats „Croppin‘ at the Lakes“ habe ich es tatsächlich geschafft das Album mit traditionellem Scrappen (also mit Papieren und schnippeln und von Hand einkleben und Beschriften) fertig zu stellen. Jipiii!!!

Nur noch 1 Jahr im Rückstand, das lässt sich nächstes Jahr mit unserer Tochter sicher aufholen.

Wenn es sich um einen 3-Tage-Workshop handelt dann habe ich gerne meine Papierbastelei (also traditionelles Scrapbooking) dabei. Das bedeutet natürlich jede Menge Schlepperei für Papiere, Fotos, Werkzeuge (ja das ist wohl das meiste). Jeder Versuch es kleiner zu verpacken ist bisher nur befriedigend verlaufen. Ich suche immer noch die Technik alles was ich brauche dabei zu haben und nicht lange suchen zu müssen ob ich es nicht doch zu Hause vergessen habe J

Das Retreat im November „Croppin‘ at the Lakes“ ist was ganz besonderes. Wir sind in Cabins (kleinen Ferienhäusern) in einem Nationalpark für die Übernachtung. Es gibt in jeder der 5 Cabins einen „private Room“, also für eine Person alleine sowie zweimal Etagen betten. Die meisten entscheiden jedoch dass sie die oberen Matratzen aus den Etagenbetten rausnehmen und auf dem Fußboden im Wohnzimmer schlafen.

Da unsere Organisatorin alle bekocht für Frühstück und Abendessen müssten wir uns keine Gedanken um Essen machen. Mit meiner Ernährungsumstellung dieses Jahr habe ich mich jedoch entschieden dass ich jeden Tag mein eigenes Essen zubereite (das z.T. schon gefroren zu Hause im Gefrierschrank war und z.T. aus Salat bestand). Um mir dieses Essen zu holen bin ich dann immer vom Scrapbook Raum (der im Konferenz Center war) zur Cabin gegangen, am Ende jeden Tages hatte ich mindestens 11000 Schritte.

Der Scrapbook Raum wurde von 25 Ladies bevölkert. Jede konnte Scrappen solange sie wollte, was sie wollte etc. Zwischendurch gab es einige Spiele wo wir Preise zum Thema Scrappen oder Karten basteln gewinnen konnten sowie alle zwei Stunden eine Ziehung um uns von einem „großen“ Tisch etwas auszusuchen. Sowie einige Geschenke täglich auf unseren Plätzen. Natürlich hatte jede von uns ein Namensschild, es gab Thementage und jede Menge Fotos wurden gemacht. Dieses Jahr war das Thema Piraten. Pete war wirklich super in seiner Darstellung. (unter Fotos zu sehen) Das Retreat startete übrigens am Mittwochnachmittag und endete am Sonntagnachmittag. 4,5 Tage nur Englisch reden, klasse.

Die nächsten Retreats und Workshop Wochenenden für 2017 sind schon gebucht, ich habe noch jede Menge Fotos zum Einkleben und natürlich möchte ich noch einige Karten basteln für Ostern, Geburtstage, Halloween, Thanksgiving und Weihnachten.

Soviel ist klar – Langeweile kommt hier nicht auf!

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