New Windows 17-02-2014

Heute ist es endlich soweit – es sollen die neuen Fenster eingebaut werden. Wir dürfen gespannt sein ob dies geschieht. Letzte Woche hat es hier wieder geschneit und gefroren (hab kaum das Auto freigekratzt bekommen) so dass der Einbau von Donnerstag auf Freitag und von Freitag auf heute verschoben wurde. Noch ist weit und breit nichts zu entdecken.

Die Zeit nutze ich um Euch mal wieder einiges zu erzählen.

Für das Shoppen brauche ich immer noch viel Zeit – bis so ein Supermarkt komplett erforscht ist kann es schon eine Weile dauern. Dazu kommt, dass es hier natürlich viele Supermärkte gibt. Und die nächste Stufe nach dem einleitenden „Überleben“ ist es die Dinge zu finden, die man wirklich essen möchte (Bio, lecker, preiswert u.s.w.) – Recherche ist alles J

Außerdem brauchen wir noch häufig das Navi um den Weg zu einem Geschäft zu finden. Immerhin wissen wir schon wie wir an den Start zur West Broad Street kommen und zu unserem neuen Heim ohne das Navi benutzen zu müssen.

Auch zum Frühstück am Sonntag zu Panera Bread haben wir es ohne Hilfe geschafft. Da ich bereits am Mittwoch dort war konnten wir die bereits registrierte Rewards Card sofort einsetzen und haben schon ein Sweetie erhalten. Ganze 2,69 Dollar (ca. 1,80 Euro) gespart.

Am Abend schaue ich/wir viel Fernsehen (Serien über Netflix – das ist hier legal) mit englischen Untertiteln. Das trainiert das Gehör und erweitert den Wortschatz. Nebenbei ist es interessant, wie die einzelnen Schauspieler/innen in echt sind und auch welche Sätze im Original gesprochen werden.

Letzte Woche war ich das erste Mal bei einem Frauentreffen – es findet alle zwei Wochen vormittags statt. Wir treffen uns bei Panera bread und schnattern miteinander – natürlich auf Englisch. Interessant ist dabei natürlich auch, wie hier die Menschen miteinander umgehen. Also nichts oder wenig sagen aber beobachten wie sich Gespräche entwickeln – so konnte ich auch herausfinden, dass Small Talk hier nicht sooooo groß geschrieben wird wie befürchtet. Trotzdem sollte man natürlich auf die eine oder andere Floskel eingehen – das tut nicht weh, wenn man es unter dem Gesichtspunkt „Höflichkeit und Respekt“ betrachtet. Alles was ich ausstrahle bekomme ich zurück – also auch Höflichkeit und Respekt. In einem Seminar haben wir gelernt, dass folgender Satz gilt: „Das Leben ist schon schwer genug – warum sollte ich es Dir also noch schwerer machen als es ohnehin schon ist“ – das finde ich sehr aussagekräftig. (Obwohl man an der Einstellung: „Das Leben ist schon schwer genug“ noch was verändern könnte wie z.B. „Genieße das Leben, ich unterstütze Dich gerne dabei“ wäre für mich noch stimmiger)

Mehr dazu im Newsletter, den ich heute noch verschicken werde.

Unserem Hobby Tanzen sind wir auch schon nachgekommen – hier haben wir auch wieder die Möglichkeit von „MeetUp“ genutzt und uns angemeldet und sind dann vor 1,5 Wochen dort gewesen. Eine Stunde Tanzen zum Erlernen eines für uns neuen Tanzens – Slow Foxtrott – das ganze innerhalb von einer Stunde. Super. In dieser Tanzschule gibt es dann Freitags die Möglichkeit noch zu einem offenen Abend zu bleiben, ggf. etwas zu essen und zu trinken (darf auch gerne mitgebracht werden, ist aber kein muss). Und ausserdem gibt es die Möglichkeit für 29 Dollar im Monat für beide zusammen viele weitere Tanzevents in der Woche zu besuchen. Also werden wir am Donnerstag mal schnuppern gehen.

Unseren Führerschein haben wir noch nicht – beim letzten Mal (4. Versuch) durften wir immerhin den Antrag abgeben. Dann wurde eine Anfrage nach Deutschland gefaxt – was auch immer alles erfragt werden muss dort, ich hoffe, dass schnell geantwortet wird, denn wir würden gerne ein Auto unser eigen nennen, dass wir dann auch zu zivilisierten Preisen versichern dürfen. Und die Versicherung gibt es nun mal nur mit der Drivers License. Im Laufe dieser Woche sollte also die Antwort aus Deutschland kommen, dann erhalten wir ein Schreiben und dürfen hoffentlich unsere Drivers License abholen.

Wir haben mittlerweile eine Credit Card – jipii! Nun gilt es zu erforschen wie das funktioniert mit der Credit History. Und ich darf mich daran gewöhnen, dass hier nur ein Name auf der Karte steht und das ist nicht meiner J – kleine Lernaufgabe am Rande.

Was tun wir um die Zeit zu überbrücken bis wir ins Haus dürfen?

Das ist DIE Gelegenheit um Gespräche zu üben, Hobbys zu etablieren, Homepage zusätzlich auf englisch zu gestalten, Digitales Scrappen, Shoppen (Lebensmittel), Kochen und sonstige Gepflogenheiten zu etablieren. Definitiv keinen Schnee schieben – das gehört beim Apartment zum Service dazu. Und da Richmond gerade den schlimmsten Winter seit Jahren (20 Jahre lt. einiger Einwohner) erlebt, haben wir gute Aussichten darauf, auch in den nächsten Jahren glimpflich davon zu kommen.

Und nun werden wir ein wenig von der frischen Luft geniessen – die neuen Fenster sind tatsächlich da und werden jetzt eingebaut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.