Haus- und Autosuche u.v.m.

Haus- und Autosuche u.v.m.

Wie schon in meinem heutigen Newsletter von heute geschrieben habe ich das Gefühl von Willkommen-Sein in diesem Land.

Das ist ein schönes Gefühl und macht das Einleben leichter. Letztendlich ist es immer so, dass man eine Weile braucht um die neue Umgebung kennen zu lernen, die Supermärkte zu erkunden und einige andere Gepflogenheiten der Umgebung wahrzunehmen.

 

Die Geduldsprobe zum Thema Autosuche und Haussuche ist voll am Laufen: kurzum bisher gab es zwar einiges Schönes an Häusern zu sehen, aber entweder zu teuer oder andere Umstände sprachen letztendlich dagegen. Ich vermute das Haus muss erst noch frei werden 😉 Die Warterei wäre erträglicher wenn wir hier keinen Schimmel im Übergangsapartment hätten.

 

Für die Haussuche haben wir ganz liebe Unterstützung von Lala, die für uns Besichtigungstermine organisiert und auch die Absprachen mit den Agents, Landlords etc. macht. Heute sind zwei weitere Termine – freue mich über jeden gedrückten Daumen.

 

Bei der Autosuche ist es ähnlich: Das passende Auto hat sich derzeit noch nicht gezeigt. Wir warten und recherchieren weiter – Geduld ist dabei ein guter Ratgeber.

 

Wir haben hier im Apartment gutes Internet, so dass wir auch gut arbeiten (surfen) können. Nebenbei vertreten wir (unser Sohn und ich) unsere Beine beim Einkaufen (Shoppingcenter ist auf der anderen Straßenseite) oder wir kochen und pflegen das Apartment soweit möglich.

Zum kochen suchen wir uns derzeit die amerikanischen Rezepte raus, dann können wir uns gleich an die Maßeinheiten gewöhnen und außerdem besser einkaufen. Die Einkaufsliste stellt sich aus englischsprachigen Begriffen zusammen, so dass wir bei der Suche im Supermarkt alles leichter finden oder besser nachfragen können. Nebenbei erweitert sich der Vokabelschatz. Das Vorurteil in USA hungern zu müssen, weil die deutsche Küche fehlt kann ich derzeit nicht bestätigen. Vielleicht weil ich keine deutsche Küche hier erwarte?! Okay, die Kuchen sind ein wenig salziger und andere Dinge ein wenig süßer.

Eine weitere Möglichkeit den Vokabelschatz zu erweitern: den ganzen Tag Serien die ich aus Deutschland schon kenne mit Untertiteln versehen auf Englisch anzuschauen und ggf. mitzulesen. So verstehe ich jeden Tag mehr und mehr. Auch die Werbung ist sehr interessant.

 

Ganz toll: ich habe bereits in Deutschland recherchiert und eine Nagelpflege ausfindig gemacht mit der ich gleich für die zweite Januarwoche einen Termin vereinbart hatte: Sie ist Deutsche und hat uns hier einiges erläutert. Somit ist die Suche nach einigen Dingen wie z.B. Telefonverträge und ähnliches deutlich angenehmer. Für diese Fügung und Unterstützung bin ich sehr, sehr dankbar.

 

Die Betten hier: Mir ist bisher nicht passiert, dass ich in den USA in einem Bett geschlafen habe bei dem ich seekrank wurde wenn ich oder mein Partner sich im Bett umgedreht haben (Nein, es ist kein Wasserbett). In einem Bettengeschäft wurde uns die Konstruktion der Boxspringbetten näher erläutert: Unten gibt es einen Metallrahmen der mit ca 4-6 Füssen auf dem Boden steht. Auf diesen Rahmen wird dann eine Matratze gepackt (wenn das Bett breiter ist z. B. King Size ca. 2×2 Meter auch zwei Rahmen mit zwei Matratzen). Auf diese eine oder zwei Matratzen wird dann eine große gelegt. Alle Matratzen sind m.E. ca 20 cm dick. Und dann wird am Kopfende noch ein Kopfteil angebracht – natürlich unten am Rahmen befestigt, gibt ja keine andere Möglichkeit. Bei Bedarf ein Fußteil dann am anderen Ende vom Rahmen. Für den Rest überlasse ich Euch Euren Gedanken. Wir jedenfalls haben die Absicht eine Lösung zu finden, bei der beide gut schlafen können ohne seekrank zu werden, zumal das jetzige Bett definitiv zu eng ist.

Hier gibt es andere Größen als in D, weswegen wir uns entschieden haben (schon wegen der Erwerbbarkeit der Bettwäsche) uns hier Betten zu gönnen. Die Kingsize Betten sind ca 2×2 Meter Liegefläche, die Queensize Betten haben ca. 2×1.60 Meter Liegefläche. Dazu das Angebot an Bettwäsche – interessant. Wenn wir das irgendwann verstanden haben werden wir das für uns zusammenstellen (ich möchte nicht jeden Tag große Tagesdecken mit 2,50 x 2,50 über mein Bett bauen)

 

Cool ist die Verbindung nach Deutschland. Via Skype, Facebook oder Mail kann alles von hier aus miterlebt werden und umgekehrt. Die heutige Technik ist großartig.

 

Für heute soll es gut sein – bis zum nächsten Mal

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